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  • Maren

Die Kraft des Malens- nonverbale Kommunikation

Täglich nehmen unsere Kinder unheimlich viele Eindrücke auf. Gerade auch in einer Zeit, die von Schnelligkeit und vollen Terminkalendern geprägt ist, sind die Sinne in einem hohen Maße angesprochen. Kinder können noch nicht gut zwischen Wichtigem und Unwichtigem filtern und nehmen daher viel mehr wahr, als wir Erwachsene es tun.

Daher ist das Malen eine Möglichkeit der kreativen Verarbeitung des Erlebten. Malen muss nicht zielgerichtet sein. Vielmehr reicht ein großes, weißes Blatt Papier und Stifte.


Besonders für kleine Kinder sind Wachsmalstifte oder -Blöcke sehr gut geeignet, da sie noch keine korrekte Stifthaltung fordern und die Feinmotorik erst nach und nach geschult wird.



Malen regt die Sinne an und ist zudem eine Möglichkeit sich auszudrücken für Kinder die noch gar nicht oder nur wenig kommunizieren.

Mit Spuren auf dem Papier können Kinder Alltagserlebnissen und Emotionen ein Ventil geben und diese verarbeiten. Es bietet sich daher an, immer mal wieder Ruheinseln zu schaffen, Papier und Stifte bereitzulegen und zu schauen, ob die Materialien angenommen werden.

Wichtig hierbei ist nur, dass man als Erwachsener keinen Druck aufbaut und kreativen Ergebnisse erwartet.

Wenn man Kinder über längeren Zeitraum beim Malen beobachtet, erkennt man, dass sie ganz von alleine große Fortschritte erzielen. So entstehen aus einzelnen Strichen plötzlich geschlossene Kreise und sogar kleine Figuren mit großem Kopf und Beinen werden erkennbar. All dies sind wichtige Prozesse der kognitiven Entwicklung, die sich altersbedingt nach und nach vollziehen.


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