• Maren

Die Natur als Ruhepol- Tipps für einen schönen Familienausflug

Nichts verschafft uns schneller und effektiver einen inneren Ausgleich, als ein Aufenthalt in der Natur. Gerade in der Zeit, in der die Gemüter auf Grund der immer neuen Zahlen und Bestimmungen aufgeheizt und unter Spannung stehen, gelingt es uns kaum das alles von unseren Kindern fern zu halten. Selbst im Kindergarten spüren Kinder die Anspannung der anderen. Man merkt, dass diese Zeit an Kindern nicht spurlos vorüberzieht. Umso mehr nehme ich mir die Zeit täglich in die Natur zu gehen und all die Gedanken loszuwerden. Die Wiesen sind voller Blumen, die Bäume stehen in voller Blüte und wenn man sich auf die Umgebung einlässt findet man unzählige kleine Tierchen.

Auch wenn es in den letzten Tagen immer wieder sehr unbeständig ist, so kann man bei jedem Wetter etwas entdecken.



Gerade zu dieser Jahreszeit ist es eine Wohltat durch das satte Grün der Blätter in einem Mischwald zu spazieren. Je länger man darin eintaucht, desto zufriedener und ausgeglichener werden wir.


Tipps, um den Wald mit allen Sinnen zu entdecken


Mit Kindern ist es schön sich viele Dinge auf dem Weg vorzunehmen. So kann man zum Beispiel einen Blumenstrauß pflücken und ganz nebenbei die Namen der häufigsten Blumen lernen.



(Löwenzahn, Taubnessel, Hirtentäschel, Ehrenpreis und Hahenfuß)


Man kann auf Baumstämme klettern und seine Koordination trainieren.


Gemeinsam im hohen Gras verstecken spielen und dabei den intensiven Duft der Wiese aufnehmen. Das sind Düfte, die man in der Kindheit wahrnimmt und nie wieder vergisst. Immer wieder wird man den Geruch lebendig werden lassen können, wenn man sich als Kind viel in der Natur aufgehalten hat.



Eine Radtour oder Spaziergang durch den Wald.


Auf einem Hochsitz, einer Bank oder mitten in der Wiese liegend, die Augen schließen und den vielen Vogelstimmen lauschen. Nicht selten hört man ganz deutlich einen Kuckuck oder erkennt das Klopfen eines Spechtes. Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Kinder diese Geräusche von ganz alleine erkennen.



Ballspielen und toben auf einer Wiese. Hier ist so viel Weite und Platz, dass man ganz ungestört rennen, werfen, fangen üben kann. Es macht Spaß den Ball so weit wie möglich in die Luft zu werfen. Kinder sind fasziniert von Höhe und versuchen es immer wieder nachzuahmen. Dabei lernen sie ganz spielerisch Wurf- und Fangtechniken.



Tiere beobachten. Durch das nasse Klima kann man zur Zeit hervorragend Schnecken beobachten. Es ist beeindruckend wie langsam sie sich ihren Weg bahnen und vor allem wie sie ihre Fühler einsetzten. Meine Töchter können stundenlang einer Schnecke zuschauen und sind ganz fasziniert, wie das Kriechen funktioniert.



Gemeinsam einen Weg durch einen grünen Wald zurückzulegen, kann eine entspannte und schöne Erfahrung als Familie sein. Die angenehmen Geräusche und wenig ablenkende Umgebung bringt unsere Gedanken wieder zur Ruhe und stärkt unser Immunsystem.



Es ist daher ratsam ein bisschen Zeit einzuplanen und auch einen kleinen Platz zum Verweilen zu suchen. Nach einer kleinen Stärkung, suchen sich Kinder nach und nach ganz alleine Objekte zum Spielen und Beobachten. Je häufiger die Kleinen in der Natur sind, desto vertrauter werden sie mit ihr und verlieren die Scheu an Krabbeltierchen, lernen unwegsames Gelände zu erklimmen und Geräusche sowie Namen der Waldbewohner zuzuordnen. Kein Unterricht der Welt vermag diese Eindrücke so umfassend an Kinder vermitteln, wie das Erleben und Eintauchen in diese Umgebung selbst.


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