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  • Marietheres

Spielimpulse beobachten und aufgreifen- Wir brauchen Wurst, Käse und noch ganz viel mehr

Aktualisiert: Apr 26

Kinder lieben es Dinge nachzuahmen, die sie bei uns Erwachsenen beobachten können. So ist meine Tochter derzeit vom Einkauf-spielen derart fasziniert, dass sie aus allem was ihr begegnet einen vollen Einkaufskorb zaubert.





Viel braucht sie dazu nicht. Meist regt die Tasche in der Küche dazu an oder sie beobachtet, wie ich gerade die Einkäufe auspacke und aufräume. Nach kurzer Zeit schnappt sie sich einen Korb oder eine Tasche und beginnt.


Eingekauft werden die Dinge die es erst vor Kurzem gab, wie beispielsweise der von ihr geliebte Schokokuchen, den es am Wochenende gab oder das typische Gemüse aus dem Kühlschrank. Dazu sind alle Gegenstände recht. Die Äpfel werden aus der Küche genommen, ein Wollknäuel ist der Schokokuchen, der Bauklotz ist das Brot. Hinzu kommen noch eine Butterpackung und eine Wurstpackung.




Natürlich müssen alle Dinge noch bezahlt werden. Ein Glück also, dass im Schlafzimmer der Nachttisch als Kasse umfunktioniert wird.

Also werden alle Gegenstände einmal abgescannt und schon können sie wieder in den Korb.



Es ist faszinierend mit wie wenigen Gegenständen sie dafür auskommt. Sie braucht weder eine richtige Kasse noch Gemüse aus dem Spielzeugladen. Alles was sie braucht, holt sie sich durch allerlei Gegenstände und der unvergleichlichen kindlichen Fantasie. Die einzige Anregung, die unsere Tochter für dieses Spiel von uns bekam, war ein altes Portmonee. Gemalt wurden noch ein paar "Bezahlscheine" und schon konnte auch bezahlt werden.


Dies ist eine typische Situation des kindlichen Spiels. Sie greifen Alltagsgeschehen auf, welche sie bei uns beobachten und bauen dies in ihrem Spiel ein. Allein die Beobachtung ist Input genug dazu. Es ist interessant ab und zu seinem Kind zuzuschauen, welche alltäglichen Dinge es besonders gerne nachspielt.


Zum Schluss wird sich in die Straßenbahn gesetzt, um die Einkäufe nachhause zu bringen.



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