• Marietheres

Wanderungen mit Kindern

In diesem Jahr werden wir förmlich verwöhnt von den Wettervhältnissen. Während im Januar und Februar meterweise Schnee für große Buden und tolle Schlittenfahrten sorgte, können wir seit letzter Woche die Sonne genießen und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse bewundern. Das Wetter lockt uns geradezu in die Natur und eine schöne Möglichkeit ist es, die Wanderschuhe anzuziehen und die Gegend zu erkunden. Schon die ganz Kleinen haben Freude daran mit ihren ersten Schrittchen die Gegend zu erkunden. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Egal ob es Pflanzen und Bäume sind, der Blick von einem Felsen über die Stadt oder eine Wiese die zum Spielen einlädt. Erschöpft aber glücklich und zufrieden erreichen alle wieder ihr Ziel und dieses Gefühl klingt noch lange nach. Gerade bei Kindern ist es das Gefühl stolz auf sich zu sein- so weit gelaufen zu sein und so viel entdeckt zu haben. Noch lange haben wir die Bilder von unserer Wanderung (den Wald, den kleinen Bach usw.) vor unserem inneren Auge.

Die Wirkung, welche die Natur auf uns hat, ist viel intensiver als jeder Ausflug zum Spielplatz. Vielleicht löst das Wort Wanderung aber auch bei dem ein oder anderen das Gefühl von Langeweile oder Anstrengung, gerade mit Kindern, aus. Das ist auch nicht außer Acht zu lassen, denn eine Wanderung mit Kindern sollte gut geplant sein.


Die Länge der Strecke

Wenn ihr bisher nur wenig gewandert seid, solltet ihr erst einmal eine kurze und schaffbare Strecke heraussuchen. Haben die Kinder gar keine Kraft mehr, dann sind sie von einer Wanderung schnell frustriert. Nach und nach kann die Länge der Strecke dann zunehmen.



Pausen einplanen

Damit die kleinen Füße sich erholen können, braucht es immer wieder eine Pause. Diese sollte am besten stattfinden, bevor die Kleinen schon völlig erschöpf sind. In dieser Zeit freuen sich meist alle auf ein Picknick, aber auch auf die Spielezeit. Der Erkundungsdrang unserer Kinder nützt ihnen gar nichts, wenn sie keine Zeit dafür haben. Und nichts ist schöner als in der Natur einfach mit einem Spiel zu beginnen, auf den Baum zu klettern oder aus Gräsern und Kräutern eine Suppe zu kochen.



Genügend Essen und Trinken dabei haben

Frische Luft und Bewegung machen hungrig und das meist in höherem Maße als sonst. Deshalb solltet ihr lieber ein bisschen mehr davon einpacken, denn mit leerem Magen wandert es sich nicht gut.



Auch die Kleinsten wollen laufen

Haben die Kleinsten erst laufen gelernt, dann sind sie natürlich noch lange nicht so sicher auf den Beinen, dass sie lange Wegstrecken zurücklegen können. Hinzu kommen dann die ganz eigenen Vorstellungen, die im kleinen Köpfhcen so entstehen. So kann es passieren, dass die ganze Familie bergauf, aber das kleinste Mitglied lieber bergab gehen möchte. Das alles führt dazu, dass wir dann doch ganz gern eine Tragehilfe dabei haben, mit dem die Kleinsten getragen werden können. Das ist auch gut so, denn die ganze Strecke könnten sie auch nicht schaffen. Aber trotzdem solltet ihr ihnen auch jetzt schon die Erfahrung geben, ein paar Strecken selbst laufen zu dürfen. Denn auch sie wollen den Weg mit ihren eigenen Füßen erkunden und den Stolz spüren, was ihre kleine Füße schon können. Also heißt es auch dafür genügend Zeit einplanen.



Unterhaltung für Unterwegs

Sollte die Lust unterwegs doch einmal abnehmen, dann helfen kleine Spielchen. Dazu gehören die Klassiker wie "Ich sehe was, was du nicht siehst", "Ein Hut, ein Stock, ein alter Mann", Lieder singen oder Geschichten über die Orte erfinden die ihr gerade seht. Auch eine Pause kann helfen, in der zum Beispiel aus Stöcke kleine Zwergenhäuschen oder ähnliches gebaut werden. Für die etwas größeren Kinder gibt es in vielen Regionen auch Wanderführer für Kinder. Sie enthalten Wanderrouten mit Sagen und Geschichten, die an besonderen Plätzen während der Wanderung erzählt werden können.

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